Jeden 3. Samstag im Monat in Bergisch Gladbach!

Katja Hofmann räumte ab

Die junge Slammerin aus Halle konnte das Publikum mit ihrem dynamischen Vortrag überzeugen und erhielt die meisten Rosen sowohl im JUZE in Rösrath als auch im Q1 in Bergisch Gladbach.






Bild: Katja Hofmann



Katja 1. von links


Katja Mitte in rot


Der Reimberg Slam erarbeitet sich in der überregionalen Slammer Szene einen guten Ruf und wird langsam zur Institution.
 
Im Q1 feierte der ReimBerg Slam am vergangenen Samstag sein einjähriges Jubiläum.


Videos von Katja Hofmanns Auftritten


Außerdem mitdabei waren:

Vera Krapf


Samantha Schmalenbach



Martin Scigala

























Mario Rembold
 


Frank Lobbes
 



21.05.2011

Alles Neu macht der Mai ... unser Slam in Bergisch Gladbach ist zwar nicht mehr neu, aber immer wieder anders, da die Slammer eine immer neue und interessante Mischung darstellen. Bald erfahrt Ihr hier mehr, wer im Mai auf unserer Bühne stehen wird...

Alisha Anderson aus Langenfeld
"Heute will ich
aus dem Rahmen fallen
und weich landen,
dann zu der Musik
in meinem Kopf
schön aus der Reihe tanzen,
mich zum Ausruhen
zwischen die Stühle setzen,
danach ein bisschen
gegen den Strom schwimmen,
unter allem Geschwätz wegtauchen
                                      und am Ufer der Phantasie
                                      so lange den Sonnenschein genießen,
                                      bis dem Ernst des Lebens
                                      das Lachen vergangen ist."




Maria-Xenia Hardt aus Freiburg im Breisgau
Sie ist seit letztem Herbst auf deutschen Slam-Bühnen unterwegs, um ihre Geschichten zu erzählen. Manchmal geht es um banale Dinge wie Straßenbahn fahren, manchmal gebrochene Herzen, um Fallobst, um Träume, darum, was es bedeutet unterwegs zu sein.

Im normalen Leben studiert sie in Freiburg Anglistik und BWL, spielt Fußball, geht feiern, chillt mit Freunden oder setzt verrückte Ideen in die Tat um, um darüber dann wieder Slam-Texte zu schreiben. Es ist ein ewiger Kreislauf...





Michael Heide aus Köln
ein Film, sagt mehr als 1000 Worte...
                


"Schriftstehler" aus Asendorf
Über mich gibt es nicht viel zu sagen, denn vieles davon ist unter anderem gar nicht interessant, nebensächlich oder gar vorher schon zu langweilig, als dass es nachher noch an Bedeutung gewinnen könnte. Über mich etwas zu schreiben, mag vordergründig sehr wichtig sein, bringt mich aber in der Regel vom rechten Weg der Gedanken ab, da mir dann zu viele linkische Dinge in den Sinn kommen, die mit mir und dem was ich oberflächlich alles so tue, am Ende das Thema so weit verfehlen, dass es an Unterschlagung grenzt. Ob nun also über, unter, hinter oder vor mich etwas zu schreiben wäre, ob es rechts oder links stehen müsste, das weiß ich alles nicht.



"Sushi da slamfish" aus Essen


Kostprobe von "Sushi da slamfish"




Susanne Lenzen aus Übach Parlenberg

Sie ist Jahrgang 1986 und studiert derzeit Physik und Philosophie auf Lehramt an der Hochschule Köln. Sie ist eine Hobbyphilosophin und beschäftigt sich rund um die Fragen des Lebens und der Gegenstände…

'Ihre Gattung stammt aus der Familie der Menschenaffen. Diese Gattung teilt sich in zwei Arten: Gemein oder klein…. Es wird angenommen, dass es sich um eine seltene Rasse handelt, die noch unzureichend erforscht wurde. Dieses sogenannte Nutztier zur Produktion von Texten mit katalanischer Herkunft weist ein besonderes Markmal auf: die unverwechselbaren Ohren.'

Der ReimBerg Slam ist einer der ersten offiziellen Präsentationen.



Weitere Teilnehmer werden derzeit noch nicht verraten...




16.04.2011
Den größten "Tulpen"-Strauß trug Bo Wimmer aus Marburg - der Gewinner des Abends - davon. Hier live und vor Ort:
   

Ein paar weniger Tulpen erhielt die Zweite des Abends - Annika Blanke aus Oldenburg.

Außerdem waren dabei und begeisterten das Publikum:

"Howlin' Horst" (Horst Buchart) aus Wuppertal

 

 Julia Balzer aus Frankfurt am Main

Maras aus Hamburg

Mario Rembold aus Bergisch Gladbach / Trier



"Ruby" (Rubien Schmidt) aus Mühlheim an der Ruhr




19.03.2011

"And the winner is...":
         

Marque-Régnier Hübscher  aus Hamburg

live beim ReimBerg Slam

... mit typisch nordischem Humor ausgestattet und  vielen auswendiggelernten Texten im Gepäck, die er mit unterschiedlichen Stimmlagen und viel Körpersprache performte. Außerdem war/ist er ein aufmerksamer Zu- hörer und konterte nicht nur unseren Slam-Moderator sondern kommentierte auch die gehörten Texte seiner Slam-Kollegen. Ein Slammer wie er in der Community nicht fehlen darf!    Marques Website
 

gefolgt von der 2. des Slam-Abends:

                
Johanna Thomé

aus Wuppertal      



live beim ReimBerg Slam

Man glaubt es kaum, aber sie ist erst seit Kurzem auf Deutschlands Slambühnen unterwegs, hat aber ein absolutes Händchen dafür und kann auch mit stillen, nachdenklichen Texten das Publikum begeistern - wie sie in Bergisch Gladbach unter Beweis stellte. Eine tolle Vize-Gewinnerin mit Texten, die sich durch Andersartigkeit auszeichnen.

Außerdem waren dabei und haben das Publikum zum Lachen, Staunen und Klatschen gebracht:


Christian Gottschalk aus Köln

 live beim ReimBerg Slam

Christian ist auf vielen Literatur- bzw. Sprachver-anstaltungen auf der Bühne zu Hause: Klassische Lesungen und Comedy-Auftritte gehören genauso zu seinem Repertoire wie auch der Poetry Slam, was er beim ReimBerg Slam im März unter Beweis stellte.

 Christians website






Frank Lobbes aus Köln

Im Februar 2011 saß er noch unter den Zuschauern des ReimBerg Slams und einen Monat später stand er selbst hinter dem Mikrofon. Dass er im "richtigen Leben" als Seminarleiter vor Menschen steht und somit gewohnt ist vor Menschen zu stehen und zu reden, merkte man spätestens als er den Moderator mit dem Wortwitz: "Der FC Köln geht den 'Bach'!" neckte. Mach weiter so und erobere die Slam-Bühnen.



Nadia Schnabel aus Köln

Als jung, dynamisch und wild wurde sie beim Reim in Flammen beschrieben... das können wir vom ReimBerg Slam nur bestätigen. Der ein oder andere Zuhörer war zwischendurch sichtlich geschockt, als die junge Slammerin über ihre "postpupertären Erfahrungen" - rein sexuell gesehen - plauderte. Das Kopfkino, das durch ihre verbalen Bilder bei den Anwesenden hervorgerufen wurde, war 100%-ig nicht jugendfrei, wie Ale


  




 Tom Hoffmann aus Wuppertal

 live beim ReimBerg Slam

Seine Freunde sagten ihm, er solle mal rausgehen und da ist er! Er ist ein kreativer Wirrkopf, der gar nicht so schnell schreiben kann, wie die Gedanken umherspringen. Manches ergibt Sinn, manches Unsinn!Den Unsinn verbreitet er unter dem Volke!

...und dieser Unsinn macht den Zuschauern Spaß: Ob er nun ein kurzes Gedicht über den toten Igel und den Hasen, dessen Ohren auf der Wäscheleine hängen, oder "Das 1. Mal Teil II" mit Moni und berliner Akzent zum Besten gibt - es gab viel zu lachen.






19.02.2011
Es war ein eindeutiger Sieg, den "tamfish" (Sascha Thamm) aus Remscheid am 19.02.2011 im Café des Q1 davon trug - viele Rosen schmückten seine Arme und hingen ihm buchstäblich im Nacken, als er seine "Rosen"-Stimmen aufsammelte.


In der Finalrunde berichtete er im "Tagebuch"-Stil von einem Tag, wie er am besten nicht geschehen sollte. Von der Freundin verlassen, mit dem linken Bein aufgestanden und "vertikal kann so grausam sein", ausversehen die Wohnung und somit das gesamte Mehrparteienhaus abgebrannt. Ein Lichtblick: Die Ex-Freundin schreibt eine sms, dass sie es doch noch einmal probieren wolle - er solle nur keinen "Blödsinn" machen. Das erfährt er als er mit Handschellen im Polizeiauto abtransportiert wird. Aber nicht nur für den Finalrundentext bekam Sascha viele "Rosen"-Stimmen, sondern auch für die Texte "Die Grausamkeit der Wiederholung" und "Talsperre oder learning by burning". Das Publikum bedankte sich auch ganz herzlich mit einem tosenden Applaus für seine Zugabe "Ein Name für den Vogel". Saschas website

Den verdienten zweiten Platz belegte Michael Heide aus Köln, der uns zum zweiten Mal beim ReimBerg Slam mit seinen Texten zum Lachen und Nachdenken brachte. Der erste Text des Abends handelte von ihm und seinem ich in 48 Jahren und wie dieser sich in der Zukunft mit seinem eigenen Handeln beeinflusste. "Unsichtbar": Auch hierbei ging es um Veränderungen, die im Laufe eines Menschenlebens eintreten. Der Schatten unter dem Bett ist für Kinder quasi greifbar, aber Erwachsene 'ver- drängen' diesen einfach: "...irgendwann hast Du mich nicht mehr gehört und gesehen ... dann kamen Deine Kinder und die kann ich wieder zu Tode erschrecken". Mit einer Kapuze auf dem Kopf verfinsterte er noch die düstere und gespenstische Atmosphäre seines Textes. Michas website


Iris Schwarz aus Berlin
Bei ihr kann man guten Gewissens sagen: "Eine waschechte Berliner Schnauze", die das Publikum zu begeistern weiß. Mit ihrem ersten Text des Abends, der aus ihrer Reihe "Frauen und andere Behinderte" stammte, räumte sie die höchste Punktzahl in der Vorrunde ab. Ein Text, der viel Zustimmung bekam, ging es doch um die armen "Jugendlichen Würstchen", die keine Super-Eltern haben. In der zweiten Runde zeigte sie sich dann ganz von der optimistischen Seite, denn "das Leben ist wie Bahnfahren im Winter" - auf und ab oder auch gar nicht...    Iris' website 




Jan Coenen aus Bonn                                                 Jan berichtete über "wie ich einmal beinahe Kaiser war" und erzählte von seinem umfangreichen Antrag mit tausenden von Absätzen und Paragraphen an die der- zeitige Regierung. Eins ist Jan ganz klar: " Er ist besser als die ganze Regierung". Ob das   sein Volk genauso sehen würde? Man weiß es nicht, aber viel zu lachen hätte es nicht.






Jana Zoricic
aus Düsseldorf
Mit Pudelmütze auf dem Kopf und viel Energie in der Stimme trat Jana auf die ReimBerg Slam-Bühne und performte ihren Text "eine Kiste". In die Kiste kommt alles rein, vor allem die ganze Liebe, aber bekommt man sie dort auch wieder heraus oder verliert sich die Liebe darin und Jana zerschmettert die Kiste besser wieder?! Ein Text, der zum Nachdenken anregt.   Janas website




Mario Rembold aus Bergisch Gladbach
Zum zweiten Mal beim ReimBerg Slam vertreten und mit  einem top-aktuellen Text zu Herrn (Dr.) von Guttenberg an diesem Abend gestartet, brachten die "Rosen"- Stimmen des Publikums Mario in die zweite Runde. Mario, der die "Welt verschluckte" und nun beim Arzt sitzt, um dort das volle Ausmaß seines Tuns am eigenen Leib zu erfahren und zu spüren, zu was die Regierung im Stande ist. Auch in der zweiten Runde blieb er politisch aktuell und nahm den Terrorismus aufs "Korn" - genauer gesagt in die Luft mit an Bord eines Frachtflugzeuges von "Steven Miller".           Marios website   





Philipp Adamik
aus Dortmund
Philipps dritter Teil seiner Christenrocktriologie über christliche Satanisten und vor allem über seine "Ex"- Freundin Christiane begann eigentlich ganz entspannt am Frühstückstisch. ABER der Ich-Erzähler brachte keinen Bissen runter und zermatschte das Frühstücksei auf dem Tisch. Außerdem unternahm er eine Revolution in der christlichen Gemeinde, die aus der Freundin Christiane seine "Ex" machte. Verkorkste Angelegenheit!









11.12.2010
Im Finale des letzten ReimBerg Slams 2010 standen sich am 11. Dezember zwei Slammerinnen gegenüber. Eva Specht und Sandra Schmied performten was das Zeug hält und um- garnten ihre Zuhörer mit Worten und Texten, die aus dem Leben gegriffen waren. In Evas erstem Text des Abends behandelte sie das Thema "Respekt vor den Worten" und zeigte auf, wie schwer es Worte haben. So schwer, dass sie bereits die Selbsthilfegruppe "Stoppt den Missbrauch" gründeten, um sich unter (Wort-)Leidensgenossen auszutauschen und zu stärken. Aber auch als Single hat man es nicht leicht, wie Sandra in ihrem ersten Text zum Besten gab. Nach erfolgreich überstandener Zwischenrunde trafen die beiden Slammerinnen in der Endrunde erneut aufeinander. Eva, die sich wortstark über den unmoralischen Sender RTL2 ausließ und Sandra, die ihrem "Ex" nicht hinterhertelefoniert, dabei aber merkt, dass ständig besetzt ist.

Letztendlich gewann Eva Specht, die sich sichtlich über die Rosen-Stimmen der Zuhörer und einen Amazon-Gutschein freute.

         





Sandra Schmied ist eine wahre Reimländerin und nicht nur in Bonn und Köln zu Hause sondern auch auf der Slam-Bühne. Bei uns belegte sie den zweiten Platz des Abends und zeigte in ihrem ersten Text des Abends, dass sie nicht nur slammen sondern auch super gut (Deutsche) Dialekte beherrscht und diese perfekt ein- setzt, um die Anmachsprüche diverser Männern wiederzugeben. Da kann man nur bestätigen: Das Single-Dasein ist nicht leicht!

Das die Körpergröße eines Menschen eine wichtige Rolle spielt, zeigte sie uns mit ihrem zweiten Text des Abends. Spielt diese doch eine große Rolle die Wahrnehmungen von Menschen zu beeinflussen, so ist ein Bäuerchen eines Babies super und jeder freut sich darüber, was aber, wenn ein Erwachsener ähnliches von sich gibt...




Von weit her (Marburg) kam er und performte frei sein Gedicht "Ich hab Dich lieb". Mit viel Interaktion präsentierte Benedict Hegemann seinen Text. Anfangs war nicht ganz klar, ob er die Angebetete nun wirklich liebte oder doch eher hasste, verglich er sich doch mit Amerika und die Angebetete mit dem Irak, Islam und Hiroshima. Er schmückte gemeinsame Unternehmungen verbal mit "blut"-getränkten Bildern: "Wie romantisch weit Deine Körperteile fliegen als Du auf eine Tretmiene trittst" oder "ich grabe Dich bei lebendigem Leib im Sand ein, bis die Flut kommt"... alles Ausdrücke, um seinen eigenen Schmerz - nicht zurück geliebt zu werden - auszudrücken.   Benedicts website

Bene live beim ReimBerg Slam mit seinem Liebesgedicht.




David Grashoff konnten wir an diesem Abend zweimal slammen hören. Den Einstieg machte er mit einem kurzen und lustigen Ge- dicht. Danach folgte mit durchdringender Stimmlage, was man laut Gesellschaft darf und was man nicht darf. "Tu jenes..., tu dieses... lass das..., mach das nicht..." alles Satzanfänge, die jeder von uns zur Genüge kennt. Von klein auf bekommt man diese Vorschriften von der Gesellschaft gemacht. Vorgaben von Außen, ein Greuel für jedermann, deswegen Davids Tipp: "Du hast nur ein Leben, mach' was draus!"    Davids website

David live beim ReimBerg Slam mit seinem Text "Du hast nur ein Leben, mach' was draus" und seinem Text aus der zweiten Runde.




Stuttgart 21 - wer hat es nicht mitbekommen?! Wohl jeder, selbst die bis dahin noch nie streikende Oma ging zum demonstrieren auf die Straße. In David Meiländers Text berichtet er, über seine Oma, die zusammen mit ihren Freundinnen und einer Flasche Eierlikör an vorderster Front dabei und vor allem "dagegen" war. Das Streiken lässt sie aufblühen und leider auch Rolf kennenlernen. Der Enkel wird dann mittels Seniorenhandy - das er ihr selbst geschenkt hat - darüber informiert, dass er bitte dem Opa ausrichten solle, dass er eine Woche Zeit habe die Wohnung zu räumen. Was für ein Chaos! Dabei will er doch nur seine Oma zurück und mit ihr Rosamunde Pilcher schauen und mit dem Opa Schach spielen.    Davids website




Jan Möbus berichtet von einem Slam in einer x-biliebigen Stadt zwischen Köln und Timbuktu. Jeder kann sich sofort in die Situation hereinfinden und schmunzelt bzw. lacht vor sich hin - entsprechen doch viele Klischees der Wahrheit. Ein mutiger Text über die Slam- gemeinde. 

Ganz im Sinne des Textes von David Grashoff, ist auch Jan der Ansicht, dass die Meinungsäußerung ein sehr wichtiges Gut des Menschen ist und dieser seine Meinung vertreten soll, so sagte er in seinem zweiten Text: "Überzeugt sein, ist wie schwanger sein - man kann es nicht ein bisschen sein."



 Loony Lorna performte auf Englisch und machte Ihre Leiden-schaft für die "mountains" zum Thema und agierte mit unterschied-lichen Stimmlagen die Beziehung zwischen dem Berg und dem Bergsteiger, der ihn erklimmen möchte. Mit tiefer und myteriöser Stimme hauchte sie dem Berg Leben ein und ließ ihn zum Berg- steiger sprechen. Ein toller Text, der vor allem das Herz von Berg- und Naturbewunderern höher schlagen und den ein oder anderen Zuhörer nickend Zustimmung signalisieren ließ.

Loony live beim ReimBerg Slam mit ihrem Text "Blizzard"




Ein wahres Heimspiel bestritt Mario Rembold an diesem Abend. Der gebürtige Bergisch Gladbacher, der mittlerweile zwischen Trier und Bergisch Gladbach hin- und herpendelt, erzählte von nachts um 1:29 Uhr. Eine Uhrzeit zu der man meistens alleine ist, oder doch nicht??? Ist da doch noch jemand und ist nicht zu jeder Zeit jemand bzw. viele irgendwo? Denn "überall ist ein Raum" und "in diesem Moment sind wir überall!" Wir freuen uns, wenn er uns bei seinem nächsten Auftritt erneut mitnimmt auf eine Zeitreise. dann vielleicht um 1:31 Uhr.
Mario live beim ReimBerg Slam mit "1:29 Uhr"




Maximilian Humpert präsentierte Kurzlyriks von einem sehr, sehr jungen Autor, der diesen Text noch gar nicht aufschreiben kann, aber dafür gibt es ja Max. Und dieser zeigte uns im Ver- lauf seines Textes, wie viel Inhalt in "Mama, oh Mama" oder "Darf ich auf Deinen Schoß" steckt. Der junge Autor - Luca *2005 - erhält mit Max' Besprechung "Das neue Wunderkind" endlich den wohlverdienten Respekt und die Aufmerksamkeit, die seine Aussagen/Kurzlyriks verdienen. Max kann aus Lucas Verhalten bereits heute herauslesen, dass er mit Sicherheit einmal BWL studieren wird.     Maximilians website

20.11.2010

Unter der Moderation von Andreas Weber aus Münster



gaben uns folgende Slammer die Ehre:

Sieger des Abends: Thomas Mesmer aus Neuss


Vize des Abends: "Maschi" Matthias Marschalt aus Werl


Julia Roth  aus Köln

live beim 5. ReimBerg Slam


 Leonie Pilgram aus  Lohmar


Bernardo aus Mönchengladbach - bald Düsseldorf


26.10.2010
Der vierte ReimBerg Slam fand im Café des Q1 Jugend-Kulturzentrums statt und folgende sechs Slammer gaben uns die Ehre (Reihenfolge entspricht der Auftrittsreihenfolge des ersten Durchgangs):

Bente Varlemann aus Hamburg

Jana Zoricic aus Düsseldorf

Michael Heide aus Köln live mit "How To Braek A Streit Vom Zaun"


Tobias Glufke aus Halle an der Saale 

Andy Strauß aus Münster

Till Reiners aus Berlin


25.9.2010
Pünktlich zum 13. Geburtstag des Q1 Jugend-Kulturzentrums fand am 25.9.2010 um 19:00 Uhr der ReimBerg Slam statt. Vorher wurde gegrillt und der Abend wurde im Anschluss an den Slam von den Bands "Cosmiterra" und "Rattle Pete" abgerundet.

Moderation Alexander Bach

Hier erfahrt Ihr mehr von Alexander Bach.


"And the winner is ..."
André Lampe aus Bielefeld hat nicht nur einen großen Strauß Rosen - vom Publikum - gewonnen, sondern auch einen Gutschein der RheinBerg Galerie.


In folgender Reihenfolge starteten die Top-Slammer in der ersten Runde:

  Cathérine de la Roche aus Köln

Egon Alter aus Darmstadt

Benni Brey aus Bergisch Gladbach

André Lampe aus Bielefeld (siehe oben)

Lars Röcher aus Bergheim

Christopher Palminteri aus Langenfeld

Jay Nightwind aus Essen

Im zweiten Durchgang standen sich Jay Nightwind, André Lampe, Benni Brey und Cathérine de la Roche erneut gegenüber.

Im Finale dann eine Frau und ein Mann: Cathérine de la Roche vs. André Lampe.

Alexander Bach moderierte den Abend und schloss den Slam - unterstützt vom gesamten Publikum - mit einem spontanen Geburtstags-Ständchen "Happy Birthday" für das Q1 Jugend-Kulturzentrum. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass Alexander Bach als Moderator auf unserer ReimBerg Slam-Bühne stand.


25.6.2010
Bei diesem Slam gab es direkt mehrere Gewinner: Ganz Vorne und Oben standen die zwei mutigen Slam-Workshop-Teilnehmerinnen Leonie Pilgram und Lisa Radermacher, die zum aller ersten Mal live auf einem Slam Ihren Text zum Besten gaben. Sie liefen zwar außerhalb der Wertung, aber das Publikum war sich einig: Sie waren spitze! Dies honorierten sie mit dem Aufzeigen aller Rosen, die das "Gefallen" bekundeten.

Leonie Pilgrams Slam-Text behandelte den G8 und die Bildungspolitik.



Lisa Radermacher berichtete vom "normalen" Wahnsinn einer ziemlich "unnormalen" Chemiestunde.


Wir sind gespannt und hoffen, dass wir demnächst mehr von den Beiden hören und sehen.

Gewonnen hat den anschließenden Slam: Fabian Köster. Ein 14-jähriger Kölner, der sich darauf versteht nachdenkliche und witzige Texte in Reimen zu verfassen und perfekt zu performen. Von ihm können wir noch "Großes" erwarten.


Marius Wildeshaus kam durch ein Schulprojekt im Zuge der Art Special 2010 zum Poetry Slam und hatte bei uns seinen zweiten Auftritt, der sich durchaus sehen lassen konnte. Ganz ruhig performt, aber mit viel Witz sind seine Texte gespickt.


Der Abend der Gewinner: Die Kölner Studentin Mona Weinle gewann zwei Tickets für das U20Slam Finale im Zuge der deutschsprachigen Meisterschaften, indem sie die Idee für den neuen Namen unseres Slams: "ReimBerg Slam" einreichte. Die Jury hat unter 38 Vorschlägen diesen Namen ausgesucht und ab nun läuft unser Slam auch darunter.

Texte von Christian Ritter - Vize der deutschsprachigen Meisterschaften 2009 - rundeten den Abend ab. Hier zwei Kostproben:

    



2.6.2010



Bei der Premiere des U20Slam Rhein-Berg nahmen teil: Andy Strauß (Münster), Andreas Weber (Münster), Anke Fuchs (Köln), Julia Roth (Köln), Laura Reichel (Dortmund), Robert Targan (Aachen) und Sushi da Slamfish (Essen).

Gewonnen hat eine Dame, nämlich Anke Fuchs, die mit Ihrem Text "Abstand" glamourös die Finalrunde gegen Andreas Weber gewann!


In folgender Reihenfolge starteten die Top-Slammer in der ersten Runde:

Andreas Weber (Münster)
weitere Infos

Andy Strauß (Münster)
weitere Infos


Julia Roth (Köln)
Sie ist vom Sternzeichen Widder und diesem sagt man Folgendes nach: Es handelt sich um das erste Zeichen im Tierkreis. Es ist ein Zeichen der Erneuerung und des Aufbruchs. Widder sind kosmische Krieger, sie wollen hoch hinaus und sind zum Siegen geboren. Ihr Mut und ihre Risikobereitschaft machen sie zu besonders kämpferischen Zeitgenossen. Sie stellen sich tapfer allen Widerständen des Lebens nach der Devise „Angriff ist die beste Verteidigung“. Julia im Netz

Laura Reichel (Dortmund)
Sie ist 1988 in Castrop-Rauxel geboren und lebt bzw. schreibt nun in Dortmund. Trotz ihrem Hang dazu, Entscheidungen aus dem Weg zu gehen, hat sie sich für Poetry Slam entschieden. Im Herbst diesen Jahres wird sie Detmold bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften 2010 im Raum Ruhr vertreten. Um so schöner, dass wir sie vorher in Bergisch Gladbach sehen und vor allem hören durften.




Sushi da Slamfish - Sascha Matesic (Essen)
Sushi stammt nicht aus Fernost, sondern er ißt einfach für sein Leben gern diese fernöstliche Köstlichkeit. Er ist Jahrgang 1972 und ein wahres Slam-Urgestein. Mit über Tausend Bühnenauftritten in Deutschland und einem Auftritt beim WDR-Poetry Slam nahm er bereits 2007 bei den deutschsprachigen Meisterschaften teil. Der einzige Fisch der spricht und begnadet performt. Er lebt seine Texte, aber seht selbst! Sushi im Netz

Robert Targan (Aachen)
Er ist gebürtiger Düsseldorfer und 83er Jahrgang. Hat die "schönste Stadt am Rhein" verlassen, um in Aachen zu studieren und als freier Journalist zu arbeiten. Seit zwei Jahren tritt er regelmäßig bei Poetry Slams und Lesebühnen auf. Er las bereits vor 5 Gästen in der WG-Küche und vor rund 1.000 Zuhörern bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften in Zürich. Seine Texte bewegen sich zwischen Lyrik und Prosa, gerne quetscht er auch beide Gattungen gemeinsam auf ein Blatt Papier. Robert im Netz

Anke Fuchs (Köln)
Sie lebt und schreibt seit 1992 in Köln. Das öffentliche Lesen hat sie 2003 zu den Aachener Literaturtagen wieder aufgenommen. Seit Ende 2006 nimmt sie - neben "klassischen" Lesungen - mehr und mehr an Poetry Slams teil. 2006 und 2007 trat sie bei den deutschsprachigen Meisterschaften an. Neben heiter-melancholischen Kurzgeschichten schreibt sie ab und an auch knackige "Sprachakrobatiktexte" und melodisch Gereimtes. Dabei schlägt Inhalt immer den schnellen Lacher. Anke im Netz

Es folgte die zweite Runde, bei der Sushi da Slamfish, Laura Reichel, Anke Fuchs und Andreas Weber Ihren zweiten Text des Abends wiedergaben.