Katja Hofmann räumte abDie
junge Slammerin aus Halle konnte das Publikum mit ihrem dynamischen
Vortrag überzeugen und erhielt die meisten Rosen sowohl im JUZE in Rösrath als auch im Q1 in Bergisch Gladbach.
Bild: Katja Hofmann
Katja 1. von links

Der Reimberg Slam erarbeitet sich in der überregionalen Slammer Szene einen guten Ruf und wird langsam zur Institution.
Im Q1 feierte der ReimBerg Slam am vergangenen Samstag sein einjähriges Jubiläum.
Videos von Katja Hofmanns Auftritten


Außerdem mitdabei waren:
Vera Krapf



Samantha Schmalenbach

Martin Scigala

Mario Rembold

Frank Lobbes

21.05.2011
Alles Neu macht der Mai ... unser Slam in Bergisch Gladbach ist zwar nicht mehr neu, aber immer wieder anders, da die Slammer eine immer neue und interessante Mischung darstellen. Bald erfahrt Ihr hier mehr, wer im Mai auf unserer Bühne stehen wird...
Alisha Anderson aus Langenfeld
"Heute will ich
aus dem Rahmen fallen
und weich landen,
dann zu der Musik
in meinem Kopf
schön aus der Reihe tanzen,
mich zum Ausruhen
zwischen die Stühle setzen,
danach ein bisschen
gegen den Strom schwimmen,
unter allem Geschwätz wegtauchen
und am Ufer der Phantasie
so lange den Sonnenschein genießen,
bis dem Ernst des Lebens
das Lachen vergangen ist."
Maria-Xenia Hardt aus Freiburg im Breisgau
Sie
ist seit letztem Herbst auf deutschen Slam-Bühnen unterwegs, um ihre
Geschichten zu erzählen. Manchmal geht es um banale Dinge wie
Straßenbahn fahren, manchmal gebrochene Herzen, um Fallobst, um Träume,
darum, was es bedeutet unterwegs zu sein.
Im normalen Leben
studiert sie in Freiburg Anglistik und BWL, spielt Fußball, geht feiern,
chillt mit Freunden oder setzt verrückte Ideen in die Tat um, um
darüber dann wieder Slam-Texte zu schreiben. Es ist ein ewiger
Kreislauf...
Michael Heide
aus
Köln
ein Film, sagt mehr als 1000 Worte... 
"Schriftstehler" aus Asendorf
Über
mich gibt es nicht viel zu sagen, denn vieles davon ist unter anderem
gar nicht interessant, nebensächlich oder gar vorher schon zu
langweilig, als dass es nachher noch an Bedeutung gewinnen könnte. Über
mich etwas zu schreiben, mag vordergründig sehr wichtig sein, bringt
mich aber in der Regel vom rechten Weg der Gedanken ab, da mir dann zu
viele linkische Dinge in den Sinn kommen, die mit mir und dem was ich
oberflächlich alles so tue, am Ende das Thema so weit verfehlen, dass es
an Unterschlagung grenzt. Ob nun also über, unter, hinter oder vor mich
etwas zu schreiben wäre, ob es rechts oder links stehen müsste, das
weiß ich alles nicht.
"Sushi da slamfish" aus Essen
Kostprobe von "Sushi da slamfish"
Susanne Lenzen aus Übach Parlenberg
Sie ist Jahrgang 1986 und studiert derzeit Physik und Philosophie auf
Lehramt an der Hochschule Köln. Sie ist eine Hobbyphilosophin und
beschäftigt sich rund um die Fragen des Lebens und der Gegenstände…
'Ihre
Gattung stammt aus der Familie der Menschenaffen. Diese Gattung teilt
sich in zwei Arten: Gemein oder klein…. Es wird angenommen, dass es sich
um eine seltene Rasse handelt, die noch unzureichend erforscht wurde.
Dieses sogenannte Nutztier zur Produktion von Texten mit katalanischer
Herkunft weist ein besonderes Markmal auf: die unverwechselbaren Ohren.'
Der ReimBerg Slam ist einer der ersten offiziellen Präsentationen.
Weitere Teilnehmer werden derzeit noch nicht verraten...
Ein paar weniger Tulpen erhielt die Zweite des Abends - Annika Blanke aus Oldenburg.
Außerdem waren dabei und begeisterten das Publikum:
"Howlin' Horst"
(Horst Buchart) aus Wuppertal
Julia Balzer aus Frankfurt am Main
Maras aus
Hamburg

"Ruby" (Rubien Schmidt) aus Mühlheim an der Ruhr

19.03.2011
"And the winner is...":


Marque-Régnier Hübscher aus Hamburg
...
mit typisch nordischem Humor ausgestattet und vielen
auswendiggelernten Texten im Gepäck, die er mit unterschiedlichen
Stimmlagen und viel Körpersprache performte. Außerdem war/ist er ein
aufmerksamer Zu- hörer und konterte nicht nur unseren Slam-Moderator
sondern kommentierte auch die gehörten Texte seiner Slam-Kollegen.
Ein Slammer wie er in der Community nicht fehlen darf! Marques Website
gefolgt von der 2. des Slam-Abends:
Johanna Thomé
aus Wuppertal
Man glaubt es kaum, aber sie ist erst seit Kurzem auf Deutschlands
Slambühnen unterwegs, hat aber ein absolutes Händchen dafür und kann
auch mit stillen, nachdenklichen Texten das Publikum begeistern - wie
sie in Bergisch Gladbach unter Beweis stellte. Eine tolle
Vize-Gewinnerin mit Texten, die sich durch Andersartigkeit auszeichnen.
Außerdem waren dabei und haben das Publikum zum Lachen, Staunen und Klatschen gebracht:
Christian Gottschalk aus Köln
Christian
ist auf vielen Literatur- bzw. Sprachver-anstaltungen auf der Bühne zu
Hause: Klassische Lesungen und Comedy-Auftritte gehören genauso zu
seinem Repertoire wie auch der Poetry Slam, was er beim ReimBerg Slam im
März unter Beweis stellte.
Frank Lobbes aus KölnIm
Februar 2011 saß er noch unter den Zuschauern des ReimBerg Slams und
einen Monat später stand er selbst hinter dem Mikrofon. Dass er im
"richtigen Leben" als Seminarleiter vor Menschen steht und somit gewohnt
ist vor Menschen zu stehen und zu reden, merkte man spätestens als er
den Moderator mit dem Wortwitz: "Der FC Köln geht den 'Bach'!" neckte.
Mach weiter so und erobere die Slam-Bühnen.

Als
jung, dynamisch und wild wurde sie beim Reim in Flammen beschrieben...
das können wir vom ReimBerg Slam nur bestätigen. Der ein oder andere
Zuhörer war zwischendurch sichtlich geschockt, als die junge Slammerin
über ihre "postpupertären Erfahrungen" - rein sexuell gesehen -
plauderte. Das Kopfkino, das durch ihre verbalen Bilder bei den
Anwesenden hervorgerufen wurde, war 100%-ig nicht jugendfrei, wie Ale
Tom Hoffmann aus Wuppertal
Seine Freunde sagten ihm, er solle mal rausgehen und da ist er! Er ist ein kreativer Wirrkopf, der gar nicht so schnell schreiben kann, wie die Gedanken umherspringen. Manches ergibt Sinn, manches Unsinn!Den Unsinn verbreitet er unter dem Volke!
...und dieser Unsinn macht den Zuschauern Spaß: Ob er nun ein kurzes Gedicht über den toten Igel und den Hasen, dessen Ohren auf der Wäscheleine hängen, oder "Das 1. Mal Teil II" mit Moni und berliner Akzent zum Besten gibt - es gab viel zu lachen.19.02.2011
Es war ein eindeutiger Sieg, den "tamfish" (Sascha Thamm)
aus Remscheid am 19.02.2011 im Café des Q1 davon trug - viele Rosen
schmückten seine Arme und hingen ihm buchstäblich im Nacken, als er
seine "Rosen"-Stimmen aufsammelte.

In der Finalrunde berichtete er im "Tagebuch"-Stil von einem Tag, wie er am besten nicht geschehen sollte. Von der Freundin verlassen, mit dem linken Bein aufgestanden und "vertikal kann so grausam sein", ausversehen die Wohnung und somit das gesamte Mehrparteienhaus abgebrannt. Ein Lichtblick: Die Ex-Freundin schreibt eine sms, dass sie es doch noch einmal probieren wolle - er solle nur keinen "Blödsinn" machen. Das erfährt er als er mit Handschellen im Polizeiauto abtransportiert wird. Aber nicht nur für den Finalrundentext bekam Sascha viele "Rosen"-Stimmen, sondern auch für die Texte "Die Grausamkeit der Wiederholung" und "Talsperre oder learning by burning". Das Publikum bedankte sich auch ganz herzlich mit einem tosenden Applaus für seine Zugabe "Ein Name für den Vogel". Saschas website



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Den verdienten zweiten Platz belegte Michael Heide
aus Köln, der uns zum zweiten Mal beim ReimBerg Slam mit seinen Texten
zum Lachen und Nachdenken brachte. Der erste Text des Abends handelte
von ihm und seinem ich in 48 Jahren und wie dieser sich in der Zukunft
mit seinem eigenen Handeln beeinflusste. "Unsichtbar": Auch hierbei ging
es um Veränderungen, die im Laufe eines Menschenlebens eintreten. Der
Schatten unter dem Bett ist für Kinder quasi greifbar, aber Erwachsene
'ver- drängen' diesen einfach: "...irgendwann hast Du mich nicht mehr
gehört und gesehen ... dann kamen Deine Kinder und die kann ich wieder
zu Tode erschrecken". Mit einer Kapuze auf dem Kopf verfinsterte er noch
die düstere und gespenstische Atmosphäre seines Textes. Michas website



Iris Schwarz aus
Berlin
Bei ihr
kann man guten Gewissens sagen: "Eine waschechte Berliner Schnauze", die
das Publikum zu begeistern weiß. Mit ihrem ersten Text des Abends, der
aus ihrer Reihe "Frauen und andere Behinderte" stammte, räumte sie die
höchste Punktzahl in der Vorrunde ab. Ein Text, der viel Zustimmung
bekam, ging es doch um die armen "Jugendlichen Würstchen", die keine
Super-Eltern haben. In der zweiten Runde zeigte sie sich dann ganz von
der optimistischen Seite, denn "das Leben ist wie Bahnfahren im Winter" -
auf und ab oder auch gar nicht... Iris' website




Jan Coenen aus
Bonn Jan
berichtete über "wie ich einmal beinahe Kaiser war" und erzählte von
seinem umfangreichen Antrag mit tausenden von Absätzen und Paragraphen
an die der- zeitige Regierung. Eins ist Jan ganz klar: " Er ist besser als
die ganze Regierung". Ob das sein Volk genauso sehen würde? Man weiß
es nicht, aber viel zu lachen hätte es nicht.




Jana Zoricic
aus
Düsseldorf
Mit Pudelmütze
auf dem Kopf und viel Energie in der Stimme trat Jana auf die ReimBerg
Slam-Bühne und performte ihren Text "eine Kiste". In die Kiste kommt
alles rein, vor allem die ganze Liebe, aber bekommt man sie dort auch
wieder heraus oder verliert sich die Liebe darin und Jana zerschmettert
die Kiste besser wieder?! Ein Text, der zum Nachdenken anregt. Janas website



Mario Rembold aus
Bergisch Gladbach
Zum zweiten Mal beim
ReimBerg Slam vertreten und mit einem top-aktuellen Text zu Herrn (Dr.)
von Guttenberg an diesem Abend gestartet, brachten die "Rosen"- Stimmen
des Publikums Mario in die zweite Runde. Mario, der die "Welt
verschluckte" und nun beim Arzt sitzt, um dort das volle Ausmaß seines
Tuns am eigenen Leib zu erfahren und zu spüren, zu was die Regierung im
Stande ist. Auch in der zweiten Runde blieb er politisch aktuell und
nahm den Terrorismus aufs "Korn" - genauer gesagt in die Luft mit an
Bord eines Frachtflugzeuges von "Steven Miller". Marios website



Philipp Adamik
aus
Dortmund
Philipps dritter
Teil seiner Christenrocktriologie über christliche Satanisten und vor
allem über seine "Ex"- Freundin Christiane begann eigentlich ganz
entspannt am Frühstückstisch. ABER der Ich-Erzähler brachte keinen
Bissen runter und zermatschte das Frühstücksei auf dem Tisch. Außerdem
unternahm er eine Revolution in der christlichen Gemeinde, die aus der
Freundin Christiane seine "Ex" machte. Verkorkste Angelegenheit!



11.12.2010
Im Finale des letzten ReimBerg Slams 2010 standen sich am 11. Dezember zwei Slammerinnen gegenüber. Eva Specht und Sandra Schmied performten was das Zeug hält und um- garnten ihre Zuhörer mit Worten und Texten, die aus dem Leben gegriffen waren. In Evas
erstem Text des Abends behandelte sie das Thema "Respekt vor den
Worten" und zeigte auf, wie schwer es Worte haben. So schwer, dass sie
bereits die Selbsthilfegruppe "Stoppt den Missbrauch" gründeten, um sich
unter (Wort-)Leidensgenossen auszutauschen und zu stärken. Aber auch
als Single hat man es nicht leicht, wie Sandra in
ihrem ersten Text zum Besten gab. Nach erfolgreich überstandener
Zwischenrunde trafen die beiden Slammerinnen in der Endrunde erneut
aufeinander. Eva, die sich wortstark über den unmoralischen Sender RTL2 ausließ und Sandra, die ihrem "Ex" nicht hinterhertelefoniert, dabei aber merkt, dass ständig besetzt ist.
Letztendlich gewann Eva Specht, die sich sichtlich über die Rosen-Stimmen der Zuhörer und einen Amazon-Gutschein freute.




Sandra Schmied
ist eine wahre Reimländerin und nicht nur in Bonn und Köln zu Hause
sondern auch auf der Slam-Bühne. Bei uns belegte sie den zweiten Platz
des Abends und zeigte in ihrem ersten Text des Abends, dass sie nicht
nur slammen sondern auch super gut (Deutsche) Dialekte beherrscht und
diese perfekt ein- setzt, um die Anmachsprüche diverser Männern
wiederzugeben. Da kann man nur bestätigen: Das Single-Dasein ist nicht
leicht! Das die Körpergröße eines Menschen eine wichtige Rolle spielt, zeigte sie uns mit ihrem zweiten Text des Abends. Spielt diese doch eine große Rolle die Wahrnehmungen von Menschen zu beeinflussen, so ist ein Bäuerchen eines Babies super und jeder freut sich darüber, was aber, wenn ein Erwachsener ähnliches von sich gibt...



Von weit her (Marburg) kam er und performte frei sein Gedicht "Ich hab Dich lieb". Mit viel Interaktion präsentierte Benedict Hegemann
seinen Text. Anfangs war nicht ganz klar, ob er die Angebetete nun
wirklich liebte oder doch eher hasste, verglich er sich doch mit Amerika
und die Angebetete mit dem Irak, Islam und Hiroshima. Er schmückte
gemeinsame Unternehmungen verbal mit "blut"-getränkten Bildern: "Wie
romantisch weit Deine Körperteile fliegen als Du auf eine Tretmiene
trittst" oder "ich grabe Dich bei lebendigem Leib im Sand ein, bis die
Flut kommt"... alles Ausdrücke, um seinen eigenen Schmerz - nicht zurück
geliebt zu werden - auszudrücken. Benedicts websiteBene live beim ReimBerg Slam mit seinem Liebesgedicht.



David Grashoff
konnten wir an diesem Abend zweimal slammen hören. Den Einstieg machte
er mit einem kurzen und lustigen Ge- dicht. Danach folgte mit
durchdringender Stimmlage, was man laut Gesellschaft darf und was man
nicht darf. "Tu jenes..., tu dieses... lass das..., mach das nicht..."
alles Satzanfänge, die jeder von uns zur Genüge kennt. Von klein auf
bekommt man diese Vorschriften von der Gesellschaft gemacht. Vorgaben
von Außen, ein Greuel für jedermann, deswegen Davids Tipp: "Du hast nur
ein Leben, mach' was draus!" Davids websiteDavid live beim ReimBerg Slam mit seinem Text "Du hast nur ein Leben, mach' was draus" und seinem Text aus der zweiten Runde.



Stuttgart
21 - wer hat es nicht mitbekommen?! Wohl jeder, selbst die bis dahin
noch nie streikende Oma ging zum demonstrieren auf die Straße. In David Meiländers
Text berichtet er, über seine Oma, die zusammen mit ihren Freundinnen
und einer Flasche Eierlikör an vorderster Front dabei und vor allem
"dagegen" war. Das Streiken lässt sie aufblühen und leider auch Rolf
kennenlernen. Der Enkel wird dann mittels Seniorenhandy - das er ihr
selbst geschenkt hat - darüber informiert, dass er bitte dem Opa
ausrichten solle, dass er eine Woche Zeit habe die Wohnung zu räumen.
Was für ein Chaos! Dabei will er doch nur seine Oma zurück und mit ihr
Rosamunde Pilcher schauen und mit dem Opa Schach spielen. Davids website


Jan Möbus berichtet
von einem Slam in einer x-biliebigen Stadt zwischen Köln und Timbuktu.
Jeder kann sich sofort in die Situation hereinfinden und schmunzelt bzw.
lacht vor sich hin - entsprechen doch viele Klischees der Wahrheit. Ein
mutiger Text über die Slam- gemeinde. Ganz im Sinne des Textes von David Grashoff, ist auch Jan der Ansicht, dass die Meinungsäußerung ein sehr wichtiges Gut des Menschen ist und dieser seine Meinung vertreten soll, so sagte er in seinem zweiten Text: "Überzeugt sein, ist wie schwanger sein - man kann es nicht ein bisschen sein."




Loony Lorna performte auf Englisch und machte Ihre Leiden-schaft für die "mountains" zum Thema und agierte mit unterschied-lichen Stimmlagen die Beziehung zwischen dem Berg und dem Bergsteiger, der ihn erklimmen möchte. Mit tiefer und myteriöser Stimme hauchte sie dem Berg Leben ein und ließ ihn zum Berg- steiger sprechen. Ein toller Text, der vor allem das Herz von Berg- und Naturbewunderern höher schlagen und den ein oder anderen Zuhörer nickend Zustimmung signalisieren ließ.
Loony live beim ReimBerg Slam mit ihrem Text "Blizzard"




Ein wahres Heimspiel bestritt Mario Rembold an diesem Abend. Der gebürtige Bergisch Gladbacher, der mittlerweile zwischen Trier und Bergisch Gladbach hin- und herpendelt, erzählte von nachts um 1:29 Uhr. Eine Uhrzeit zu der man meistens alleine ist, oder doch nicht??? Ist da doch noch jemand und ist nicht zu jeder Zeit jemand bzw. viele irgendwo? Denn "überall ist ein Raum" und "in diesem Moment sind wir überall!" Wir freuen uns, wenn er uns bei seinem nächsten Auftritt erneut mitnimmt auf eine Zeitreise. dann vielleicht um 1:31 Uhr.
Mario live beim ReimBerg Slam mit "1:29 Uhr"



Maximilian Humpert
präsentierte Kurzlyriks von einem sehr, sehr jungen Autor, der diesen
Text noch gar nicht aufschreiben kann, aber dafür gibt es ja Max. Und
dieser zeigte uns im Ver- lauf seines Textes, wie viel Inhalt in "Mama,
oh Mama" oder "Darf ich auf Deinen Schoß" steckt. Der junge Autor - Luca
*2005 - erhält mit Max' Besprechung "Das neue Wunderkind" endlich den
wohlverdienten Respekt und die Aufmerksamkeit, die seine
Aussagen/Kurzlyriks verdienen. Max kann aus Lucas Verhalten bereits
heute herauslesen, dass er mit Sicherheit einmal BWL studieren wird.
Maximilians website
20.11.2010
Unter der Moderation von Andreas Weber aus Münster
gaben uns folgende Slammer die Ehre:
Sieger des Abends: Thomas Mesmer aus Neuss

Vize des Abends: "Maschi" Matthias Marschalt aus Werl

Julia Roth aus Köln
Leonie Pilgram aus Lohmar

Bernardo aus Mönchengladbach - bald Düsseldorf

26.10.2010
Der
vierte ReimBerg Slam fand im Café des Q1 Jugend-Kulturzentrums statt
und folgende sechs Slammer gaben uns die Ehre (Reihenfolge entspricht
der Auftrittsreihenfolge des ersten Durchgangs):
Bente Varlemann aus Hamburg
Jana Zoricic aus Düsseldorf
Michael Heide aus Köln live mit "How To Braek A Streit Vom Zaun"
Tobias Glufke aus Halle an der Saale 
Andy Strauß aus Münster
Till Reiners aus Berlin 
25.9.2010
Pünktlich
zum 13. Geburtstag des Q1 Jugend-Kulturzentrums fand am 25.9.2010 um
19:00 Uhr der ReimBerg Slam statt. Vorher wurde gegrillt und der Abend
wurde im Anschluss an den Slam von den Bands "Cosmiterra" und "Rattle
Pete" abgerundet.
Moderation Alexander Bach
Hier erfahrt Ihr mehr von Alexander Bach.
"And the winner is ..."
André Lampe aus Bielefeld hat nicht nur einen großen Strauß Rosen - vom
Publikum - gewonnen, sondern auch einen Gutschein der RheinBerg Galerie.
In folgender Reihenfolge starteten die Top-Slammer in der ersten Runde:
Cathérine de la Roche aus Köln
Egon Alter aus Darmstadt 
Benni Brey aus Bergisch Gladbach
André Lampe aus Bielefeld (siehe oben)
Lars Röcher aus Bergheim
Christopher Palminteri aus Langenfeld 
Im zweiten Durchgang standen sich Jay Nightwind, André Lampe, Benni Brey und Cathérine de la Roche erneut gegenüber.
Im Finale dann eine Frau und ein Mann: Cathérine de la Roche vs. André Lampe.
Alexander Bach moderierte den Abend und schloss den Slam - unterstützt vom gesamten Publikum - mit einem spontanen Geburtstags-Ständchen "Happy Birthday" für das Q1 Jugend-Kulturzentrum. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass Alexander Bach als Moderator auf unserer ReimBerg Slam-Bühne stand.25.6.2010
Bei diesem Slam gab es direkt mehrere Gewinner: Ganz Vorne und Oben standen die zwei mutigen Slam-Workshop-Teilnehmerinnen Leonie Pilgram und Lisa Radermacher,
die zum aller ersten Mal live auf einem Slam Ihren Text zum Besten
gaben. Sie liefen zwar außerhalb der Wertung, aber das Publikum war sich
einig: Sie waren spitze! Dies honorierten sie mit dem Aufzeigen aller
Rosen, die das "Gefallen" bekundeten.
Leonie Pilgrams Slam-Text behandelte den G8 und die Bildungspolitik.

Lisa Radermacher berichtete vom "normalen" Wahnsinn einer ziemlich "unnormalen" Chemiestunde.

Wir sind gespannt und hoffen, dass wir demnächst mehr von den Beiden hören und sehen.
Gewonnen hat den anschließenden Slam: Fabian Köster. Ein 14-jähriger Kölner, der sich darauf versteht nachdenkliche und witzige Texte in Reimen zu verfassen und perfekt zu performen. Von ihm können wir noch "Großes" erwarten.
Marius Wildeshaus kam durch ein Schulprojekt im Zuge der Art Special 2010 zum Poetry Slam und hatte bei uns seinen zweiten Auftritt, der sich durchaus sehen lassen konnte. Ganz ruhig performt, aber mit viel Witz sind seine Texte gespickt.
Der Abend der Gewinner: Die Kölner Studentin Mona Weinle gewann zwei Tickets für das U20Slam Finale im Zuge der deutschsprachigen Meisterschaften, indem sie die Idee für den neuen Namen unseres Slams: "ReimBerg Slam" einreichte. Die Jury hat unter 38 Vorschlägen diesen Namen ausgesucht und ab nun läuft unser Slam auch darunter.
Texte von Christian Ritter - Vize der deutschsprachigen Meisterschaften 2009 - rundeten den Abend ab. Hier zwei Kostproben:
2.6.2010
Bei der Premiere des U20Slam Rhein-Berg nahmen teil: Andy Strauß (Münster), Andreas Weber (Münster), Anke Fuchs (Köln), Julia
Roth (Köln), Laura Reichel (Dortmund), Robert Targan (Aachen) und Sushi da Slamfish (Essen).
Gewonnen hat eine Dame, nämlich Anke Fuchs, die mit Ihrem Text "Abstand" glamourös die Finalrunde gegen Andreas Weber gewann!

In folgender Reihenfolge starteten die Top-Slammer in der ersten Runde:
Andreas Weber (Münster)
weitere
Infos
weitere Infos
Julia Roth (Köln)
Sie ist vom Sternzeichen Widder und diesem sagt man Folgendes nach: Es handelt sich um das erste Zeichen im Tierkreis. Es ist ein Zeichen der Erneuerung und des Aufbruchs. Widder sind kosmische Krieger, sie wollen hoch hinaus und sind zum Siegen geboren. Ihr Mut und ihre Risikobereitschaft machen sie zu besonders kämpferischen Zeitgenossen. Sie stellen sich tapfer allen Widerständen des Lebens nach der Devise „Angriff ist die beste Verteidigung“. Julia im Netz
Laura Reichel (Dortmund)
Sie ist 1988 in Castrop-Rauxel geboren und lebt bzw. schreibt nun in Dortmund. Trotz ihrem Hang dazu, Entscheidungen aus dem Weg zu gehen, hat sie sich für Poetry Slam entschieden. Im Herbst diesen Jahres wird sie Detmold bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften 2010 im Raum Ruhr vertreten. Um so schöner, dass wir sie vorher in Bergisch Gladbach sehen und vor allem hören durften.

Sushi da Slamfish - Sascha Matesic (Essen)
Sushi stammt nicht aus Fernost, sondern er ißt einfach für sein Leben gern diese fernöstliche Köstlichkeit. Er ist Jahrgang 1972 und ein wahres Slam-Urgestein. Mit über Tausend Bühnenauftritten in Deutschland und einem Auftritt beim WDR-Poetry Slam nahm er bereits 2007 bei den deutschsprachigen Meisterschaften teil. Der einzige Fisch der spricht und begnadet performt. Er lebt seine Texte, aber seht selbst! Sushi im Netz
Robert Targan (Aachen)
Er ist gebürtiger Düsseldorfer und 83er Jahrgang. Hat die "schönste Stadt am Rhein" verlassen, um in Aachen zu studieren und als freier Journalist zu arbeiten. Seit zwei Jahren tritt er regelmäßig bei Poetry Slams und Lesebühnen auf. Er las bereits vor 5 Gästen in der WG-Küche und vor rund 1.000 Zuhörern bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften in Zürich. Seine Texte bewegen sich zwischen Lyrik und Prosa, gerne quetscht er auch beide Gattungen gemeinsam auf ein Blatt Papier. Robert im Netz
Anke Fuchs (Köln)
Sie lebt und schreibt seit 1992 in Köln. Das öffentliche Lesen hat sie 2003 zu den Aachener Literaturtagen wieder aufgenommen. Seit Ende 2006 nimmt sie - neben "klassischen" Lesungen - mehr und mehr an Poetry Slams teil. 2006 und 2007 trat sie bei den deutschsprachigen Meisterschaften an. Neben heiter-melancholischen Kurzgeschichten schreibt sie ab und an auch knackige "Sprachakrobatiktexte" und melodisch Gereimtes. Dabei schlägt Inhalt immer den schnellen Lacher. Anke im Netz
Es folgte die zweite Runde, bei der Sushi da Slamfish, Laura Reichel, Anke Fuchs und Andreas Weber Ihren zweiten Text des Abends wiedergaben.





live beim 5. ReimBerg Slam






